
Soester Anzeiger, 31.01.2012 - Das Publikum sang kräftig mit
Folkband "Zinnober" spielte schwungvolles, abwechslungsreiches Programm vor vollem Haus
"I feel so near..." sang "Zinnober" im Café Grande. Das meinten die Zuhörer auch und stimmten beim Refrain kräftig ein. Wenn die Soester Folkband ruft, dann lassen sich die Fans nicht lange bitten. Und so wurde aus dem Konzert vor ausverkauftem Haus ein stimmungsvoller un familiärer "Celtic Evening". In drei Sets präsentierte die Gruppe ihr abwechslungsreiches Programm - immer wieder unterstützt vom Gesang des Publikums. Bei "Cotton Eye Joe" ging dann buchstäblich "die Post ab".
Musikalisch streifte "Zinnober" Schottland, Irland und die Ostküste Kanadas". Ein Schwerpunkz lag jedoch auf dem gälischen Gesang von Sängerin Alexandra Happ. "Zinnober" ist im weiten Umkreis die einzige gruppe, welche Lieder in dieser ungewöhnlichen Sprache im O-Ton präsentieren kann und hat sich mit dieser Kunst einen Namen gemacht.
Bewährt hat sich an diesem Konzertabend Matthias Dicke. Als Band-Neuling unterstützt er "Zinnober" mit Fiddle, Gitarre und Gesang.
Soester Anzeiger, 21.02.2011 - Zinnober und der Zauber Irlands
Soester Folkgruppe brachte Celtic Night ins Café Grande
"Wir nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise durch Schottland, Irland und an die Ostküste Kanadas", versprach Alexandra Happ, Sängerin der Folkband "Zinnober" bei der Celtic Night im Soester Café Grande.
Die vier Musiker begeisterten vor vollem Hausmit ihrem breit gefächerten Repertoire, bei dem es auch einige Premieren gab. Nur wenige Töne von Querflötistin Walburga Weber, Gitarrist Peter Mussler und Theo W. Steins am Piano und Akkordeon genügten, um das Flair der grünen Insel lebendig werden zu lassen. Der vorwiegend gälische Gesang von Alexandra Happ trug die Hörer gedanklich in die schottischen Highlands. Sie wurden gefangen genommen von den anderen Kulturen und Leidenschaften.
In den Liedern des 16. und 17. Jahrhunderts wurde nahezu jedes Gefühl thematisiert - Liebe und Neid, die Suche nach dem Sinn des Lebens und das Sein im Hier und Jetzt. der "Kitchen-Song" war dagegen echte "Gute-Laune-Party-Musik". Da lag das Votum des Publikums klar auf der Hand: "Einfach schön".
Westfalenpost Arnsberg, 16.11.2009
Sepia feiert mit keltischem Flair
... Dicht gedrängt stehend, ging das Publikum bei der irisch-schottischen Session im Kunsthaus "Sepia" gleich bei den ersten Rhythmen der keltischen Inseln mit. Querflöten, Akkordeon, Gitarre und die irische Handtrommel "Bodhràn" entführen mit ihren Klängen in die oft tragischen Geschichten, die von auf See gebliebenen Fischern, der harten Arbeit der Inselbewohner und unerfüllter Liebe erzählen. Voller Gefühl von Sängerin Alexandra Happ interpretiert. Ein besonderer Ohrenschmaus sind die Stücke in schottisch-gälischer Sprache, deren fremdartiger Klang um so mehr verzaubert. Fröhlich und ausgelassen geht es beim Song "Kitchen Party" zu. Bei der "Hausflur-Party" im Eingangsbereich des urigen Sepia-Hauses kommt Stimmung auf. (...) Doch dann locken wieder die nebelverhangenen Berge der Highlands, Hochmoore und vom Atlantik umspülte, einsame Küsten. ...
Lübbeker Kreiszeitung, 9.6.2009
…Am Samstag wurde [wegen des Dauerregens] das ursprünglich als Freiluftveranstaltung geplante Konzert der Folkband „Zinnober“ kurzerhand ins Haus des Gastes verlegt. (…) Die Stimmung unter den Zuhörern stieg stetig. Denn die Musik von „Zinnober verbreitete Feierstimmung und Highland-Atmosphäre im Wiehengebirge. (…) So ernst die Mitglieder ihre Musik nehmen – die Band existiert seit mehr als 20 Jahren und Sängerin Alexandra Happ hat auf der Isle of Skye gälischen Gesang studiert – so locker und humorvoll war ihr Auftritt in Bad Holzhausen. Ein Lied über Gummistiefel (…) und hin und wieder ein kerniger Blues (gesungen von Walburga Weber) fehlten ebenso wenig wie die typischen Liebeslieder und Tanzrhythmen. Höhepunkte waren auch die unaussprechlichen „Puirt-a-beuls“, traditioneller A-cappella-Gesang in Gälisch, von Alexandra Happ kraftvoll und gekonnt vorgetragen. Gitarrist Peter Mußler und Leadsängerin Alexandra Happ moderierten im Plauderton und machten dabei auch einige amüsante Ausflüge in die schottische Mentalität. Die Zuhörer ließen sich gern auf diese Ausflüge mitnehmen, sangen nach Aufforderung durch die Band bei den Refrains kräftig mit und erlebten einen rundum gelungenen Abend mit keltischer Musik. (…)
Der Patriot, 23.6.08 - Folk im Park war Balsam für die Seele
Bei der Premiere entführen Fiddle und Dudelsäcke in die musikalische
Kultur der Iren und Schotten
... Umrahmt werden die zwei Bands
"Zinnober" aus Soest und "Connemara" aus Lippstadt von den "West Highlanders
Pipes & Drums", einer "Marching Band", wie sie schottischer nicht sein
könnte: mit original Dudelsäcken, Trommeln und Männern in Kilts. Umso mehr
verwundert es, dass dieses Ensemble, das auch drei Jungen in seinen Reihen zählt
und sich derart mit der schottischen Folklore identifiziert, aus dem Geseker
Raum stammt. Ähnlich ist es mit "Zinnober", denn Sängerin Alexandra Happ und
ihre Kollegen (Theo Steins, Keyboar, Walburga Weber, Querflöte und Peter
Mussler, Gitarre) lassen in der Tradition der schottischen Urgesteine "Runrig"
Balladen in gälischem Dialekt erklingen, die viel Gefühl, ja sogar Pathos
herüberbringen, die die Liebe der Schotten zu ihrem Land ausdrücken. ... Die
drei Bands ergänzen sich an diesem Abend wunderbar und so findet der "Folk im
Park" mit seinem urtümlichen, intimen Festivalcharakter beim gemeinsamen "Auld
Lang Syne" ein einzigartiges Finale. Vielleicht wird's ja was mit der "Folk im
Park"-Tradition.
Westfalenpost, 5.9.07 - Auch in Schottland einen
Namen gemacht
Band "Zinnober" besteht seit 20 Jahren
20 Jahre "Zinnober" - dieses Jubiläum wurde jetzt mit einem Konzert in
der Musikschule gefeiert. Das Repertoire von Zinnober umfasst irische,
schottische und kanadische Volkslieder in englischer und gälischer Sprache. Mit
dieser Mischung hat sich Zinnober nicht nur in Soest, sondern auch in Schottland
einen Namen gemacht. Ihre CD "An Rathad Ard - The High Road" wird auch in
Schottland verkauft und im Radio gespielt. Im Oktober tritt die Band im
Vorprogramm der schottischen Band "Clanadonia" in Olsberg auf. Am Samstag
spielte Zinnober - das sind aktuell Alexandra Happ (Gesang), Walburga Weber
(Querflöte), Theo Steins (Piano) und Peter Mussler (Gitarre) - ihr aktuelles
Programm. Dazu zählten Runrigs "Every River", für Sängerin Alexandra Happ "eines
der schönsten Liebeslieder überhaupt" ebenso wie traditionelle gälische
Volksweisen. Happ trug zudem so genannte "Puirt-a-beuls", das sind traditionelle
A-Capella-Stücke ohne jede Begleitung, vor. Neben der Folkband selbst standen
auch musikalische Gäste, Freunde der Band und ehemalige Mitglieder auf der
Bühne. Einige Stücke wurden beispielsweise mit Mundharmonika oder E-Gitarre
begleitet. Außerdem trat eine Tanzgruppe des Soester Ballett-Studios unter
Leitung von Stefanie Feldmann auf. Zinnober wurde im September 1987 gegründet.
Während in den ersten Jahren zunächst eigene Songs gespielt wurden,
konzentrierte sich die Band danach auf deutsche Lieder des 16. bis 19.
Jahrhunderts. Erst danach wandte sich Zinnober der irischen und schottischen
Volksmusik zu.
Soester Anzeiger, 3.9.07
Ein Wunsch
bleibt zum 25-Jährigen
Folk-Gruppe Zinnober feierte mit Freunden und Tänzern
Geburtstag
Wie feiert man am besten Geburtstag? Man lädt Freunde
ein, reicht Getränke und einen Imbiss, zeigt Bilder aus alten Zeiten und sorgt
für Musik. Den letzten Teil hatte sich die Gruppe Zinnober, längst durch ihre
gälischen und keltischen Lieder bekannt, selbst vorgenommen. Am Samstag feierte
Zinnober in der aktuellen Besetzung Alexandra Happ (Gesang, irische
Rahmentrommel Bodhran), Walburga Weber (Querflöte, Gesang), Peter Mussler
(Gitarre, Gesang) und Theo Steins (Piano, Synthesizer) im Susato-Saal der
Musikschule das 20-jährige Bestehen. Am längsten dabei ist der Mann am Piano. Er
stieß vor 19 1/2 Jahren zur Gruppe. Neben vielen traditionellen Liedern aus dem
Repertoire der vergangenen zwei jahrzehnte und von der bisher einzigen CD
spielten Zinnober auch Coverversionen von den großen Folk-Rock Vorbildern:
"Runrig", "Anam" und "The Great Big Sea". Sie erzählen vom rauen, doch auch
beschaulichen Leben in Irland und Schottland, von trauernden Seefahrerwitwen und
dem Treiben in den Hafenkneipen. Faszinierend sind die von Alexandra Happ in
gälischer Sprache gesungenen Lieder, die die Einzigartigkeit der schottischen
Highlands spüren lassen. Höhepunkt des Abends war das dramatisch melodische Lied
von "Hearts Of Olden Glory", im Chor mit den über 50 Gästen gesungen. Auf der
Bühne gaben Michael Blasberg (E-Gitarre) und als einziges Gründungsmitglied
Ronald Tigges (Mundharmonika) musikalischen Gastgeschenke ab. Als Überraschung
trat nach der ersten Pause die Stepptanzgruppe der Ballettschule Stefanie
Feldmann auf. Alexandra Happ intonierte dazu "irische Mundmusik": Rhythmisch
werden wohlklingende Silben aneinandergereiht, die fremdartige, aber tanzbare
Klänge erzeugen. Das schönste Geburtstagsgeschenk machen sich die Musiker von
Zinnober selbst: Am 20. Oktober treten sie mit der schottischen Gruppe
Clanadonia bei der keltischen Nacht in Olsberg-Wiemeringhausen vor über 1000
Zuschauer auf. Ein Traum bleibt für sie bis zum 25. Geburtstag: Einmal möchten
sie mit Runrig, der wohl berühmtesten Celtic-Rock-Band, gemeinsam auf der Bühne
stehen.
Westfälisches Volksblatt, 30.01.2007
Folk-in: ein musikalisches Wechselbad der Gefühle
Mal traurig mal
heiter, aber immer ein schöner Abend
Selbst wenn sich der Winter rar
macht - Kaminfeuer-Atmosphäre und Gemütlichkeit sind trotzdem das richtige
Rezept für einen erfolgreichen "Folk in"-Abend im Ackerbürgerhaus. Davon konnten
sich wieder rund 150 Besucher überzeugen.
...
Das Kontrastprogramm
bildete die Gruppe "Zinnober" aus Soest, die sich auf traditionellen
schottischen und irischen Folk spezialisiert hat. Die Musiker boten ein
Programm, das mit vielen Balladen und gälischen Liedern eher die ruhigen Töne
traf. Begleitet von Akkordeon (Theo Steins), Querflöte (Walburga Weber), Gitarre
(Peter Mussler) und Trommel (Alexandra Happ) präsentierte die "Paukerband"
verklanglichte Geschichten, die teils traurig und melancholisch, teils heiter
und lustig anmuteten. Vor allem die Geschichte von Paddy, der den Kampf gegen
einen Seilzug mit Schulter-, Arm- und Rippenbrüchen eindeutig verlor, erntete
viele Lacher. Aber auch die Seemannsgeschichten und die Erzählungen über die
schottischen und irischen Landschaften entführten die Gäste, die es sich bei
Zwiebelkuchen, herzhaften Knackern und Salzgebäck gemütlich gemacht hatten, in
die oft mystische Welt der Inseln. Ganz im Sinne der Freundschaft rief die
abschließende Jam-Session noch einmal alle Musiker aufs Parkett und mit dem
schmissigen "What shall we do with the drunken sailor?" fand der Abend einen
schwungvollen Abschluss.
Westfälischer Anzeiger, 23.01.2007
Schottische Zungenbrecher
"Songs from Scotland and Ireland" -
Zinnober bot solide Mischung
90 Freunde keltisch-gälischer Musik
kamen zur Sonntagsmusik in Alte Mühle Nach Meer klang es in der Alten Mühle am
Sonntagnachmittag, nach grünen Hügeln, wolligen Schafen, frischem Guinness und
schroffem Hochland. Kurz gesagt, die rund 90 Freunde von keltisch-gälischen
Tönen kamen bei der Sonntagsmusik der Gemeinde voll auf ihre Kosten. Tatsächlich
lebt die Gruppe Zinnober zwar im Nachbarkreis Soest, doch zumindest das Herz von
Alexandra Happ schlägt eindeutig für die beiden Länder im Nordwesten Europas.
Seit einigen Jahren nimmt die Sängerin der vierköpfigen Band regelmäßig
Unterricht in gälischem Gesang und Sprache, und auch das kehlige Schottisch
beherrscht die Soesterin ganz offensichtlich. Gerne bewies sie ihr Können am
Wochenende in dem Programm "Songs from Scotland and Ireland" ihrem Publikum in
Bönen. Dazu hatte die Soesterin die passende Stimme für die wehmütigen
Liebesballaden, gesungenen Geschichten, rhythmischen Arbeiterlieder uns die
zungenbrecherischen Mundstücke mitgebracht, die gut zwei Stunden in der Alten
Mühle erklangen. Begleitet wurde die Vokalistin von den kräftigen
Gitarrenklängen Peter Musslers, der sich außerdem an einem witzigen Gesangsduett
im breitesten Hochlandschottisch mit Alexandra Happ beteiligte, von Theo Stens
am Keyboard, am Akkordeon oder verschiedenen Schlaginstrumenten sowie von
Walburga Weber, die ihren Querflöten nicht nur die typisch sehnsüchtigen Klänge
entlockte, sondern selbst hier und da ihre Singstimme gekonnt mit zum Einsatz
brachte. So zeigte die Gruppe eine solide Mischung azs traditionellen Weisen,
zeitgenössischen Stücken und flotter Musik auf der Bühne im Kulturzentrum, die
bei den Konzertbesuchern gut ankam. Musik von Zinnober gibt es bereits seit 20
Jahren. Die aktuelle Besetzung existiert allerdings erst seit gut einem Jahr.
Die Sängerin steckte schließlich auch ihre Bandkollegen mit ihrer Leidenschaft
für die gälische Musik an.
Presseberichte
vor 2007