
geb. 27.05.19...
Im Alter von 15 Jahren erhielt ich zum ersten
Mal Querflötenunterricht. Bis zum Abitur lernte ich ein Grundrepertoire an
klassischer Musik zu spielen, angefangen bei mittelalterlicher und barocker
Musik über die eigentliche Klassik und Romantik bis hin zu einigen
zeitgenössischen Kompositionen.
Schon nach ein paar Monaten Unterricht
wurde ich Mitglied des Schulorchesters, wo ich zunächst die Stimme der ersten
Geigen mitspielte, bald aber Soloparts übernehmen konnte. So erinnere ich mich
gerne an Aufführungen mit Flötenkonzerten von Telemann oder mit der h-moll-Suite
von Bach oder Tänzen von Bartok... Schließlich habe ich im Sinfonie-Orchester
der Volkshochschule in meiner Heimatstadt die zweite Querflöte gespielt. Wir
haben vornehmlich Werke der Wiener Klassiker aufgeführt. Soweit meine
musikalische Ausbildung.
Dem schloss sich das Studium der Fächer
Mathematik und Physik fürs Lehramt am Gymnasium an. Die Flöte kam nun nur noch
selten zum Einsatz. Stattdessen trat ich einem studentischen Chor bei. Das hat
sehr viel Spaß gemacht, besonders nach den Proben...
Während des
Referendariats und meiner ersten Jahre als Lehrerin gab es keinerlei
musikalische Aktivitäten meinerseits. Erst in den späten siebziger Jahren wurde
ich Mitglied der neu gegründeten Lehrerband "The Late Night Booze Band". Wir
spielten Rockmusik der sechziger und siebziger Jahre, aber auch eigene Stücke
unseres Sängers. Ich kaufte mir einen Tonabnehmer für meine Querflöte und
spielte Soli, die ich mir selbst überlegt hatte. Auch sang ich einige Songs. Wir
traten hauptsächlich im Rahmen von Schulveranstaltungen auf, wo unsere Schüler
und auch einige Kollegen immer ein dankbares Publikum waren. Unsere
stilistischen Vorlieben entwickelten sich jedoch zunehmend auseinander, so dass
sich die Band 1988 auflöste.
Nebenbei hatte ich mich mit einer Kollegin
mit dem Fach Musik, die auch eine Zeit lang der Lehrerband angehörte,
angefreundet. Wir spielen Jazz-Standards zusammen mit unterschiedlichsten Leuten
- nicht regelmäßig, sondern zu passenden Gelegenheiten. Das ist auch heute noch
so.
Schon seit Lehrerband-Zeiten machte ich an der Schule immer nebenher
klassische Musik und leitete die unterschiedlichsten Musikgruppen
("Strubbelorchester" oder Flötengruppen). Seit zwei Schuljahren biete ich keine
Arbeitsgemeinschaft im Musikbereich mehr an, sondern im naturwissenschaftlichen
Bereich der Begabtenförderung.
Ende 1994 schloss ich mich der Gruppe
Zinnober an. Jede der verschiedenen Sängerinnen prägte "ihre" Ära bei Zinnober.
Ich habe immer versucht, in meinen Soli auf der Querflöte etwas vom Wesen der
Songs einzufangen. So habe ich im Laufe der Jahre sehr unterschiedliche Musik
gespielt.
Wenn ich singe, handelt es sich meistens um Background-Gesang.
Unser Programm umfasst nur wenige Titel, in denen ich die Melodie singe. Am
liebsten singe ich Blues.
Mehr über:
Theo / Peter / Alexandra / Matthias